ATOMIC WITCH - Void Curse

 

ARTIST: Atomic Witch

TITLE: Void Curse

LABEL: Seeing Red Records

RELEASE DATE: 30 August 2019

GENRE: Death / Thrash

COUNTRY / CITY: Cleveland, Ohio

RUNNING TIME: 09:56

RATING: 8 / 10


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"Void Curse", so titelt sich die EP von ATOMIC WITCH.  ATOMIC WITCH versucht einem regelrecht die Knochen zu brechen, rummst gewaltig, zieht einem bei entsprechender Lautstärke eine Kette um den Hals und drückt dir jene fetten tiefergelegten blutigen Gitarrenriffs ins Kreuz. Unter einem Gitarrensound, der verdächtig nach altem Motor klingt, tritt man auch gerne mal auf das Gaspedal, bevor man anschließend wieder in bewährte Muster verfällt. Da entwickeln sich die Riffs zu zerstörerischen Organreißern. Diese hohe Wirksamkeit, mit welcher ATOMIC WITCH über die komplette Albumspielzeit hinweg agieren, machen "Void Curse" zu einer starken Platte mit dem genrebezogenen richtigen Grad an Abwechslung. Aber die vier Songs auf "Void Curse" haben Atmosphäre – eine kranke, schleichende, hinterhältige und latent bedrohliche Atmosphäre. Da gibt es neben ziemlich flüssigem Riffing und variationsreichem Schlagzeugspiel immer wieder geschickte Tempoverschiebungen, die beim Zuhören so manchen Schauer über den Rücken jagen. Wie gesagt, ATOMIC WITCH setzen den Schwerpunkt auf Atmosphäre und fahren gut damit. So gut, dass man sich nicht nur den Bandnamen notieren, sondern sofort "Void Curse" einzusacken sollte. Als bestes Beispiel hierfür ist vor allem der Song "Severed Commandment" oder das ja fast majestätisch anmutende "Funeral Lust".  ATOMIC WITCH sind schon eine Ausnahmeband, die es mit ihrer EP "Void Curse" mit Leichtigkeit schaffen, den typischen Metalhead anzusprechen.



TRACKLIST:

Severed Commandment

Void Curse

Rude

Funeral Lust

 

LINE-UP:

Gorg the Impaler - Vocals

Emperor Destroyer - Guitar

King Dagon - Guitar, Vocals

CZAR - Bass

Namostopheles- Drums


18.08.2019 Thomas Müller c) KOBZR 2015-2019 

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