ABOMINISM - Abominism

 

ARTIST: Abominism

TITLE: Abominism

RELEASE DATE: 18.03. 2019 

GENRE: Death Metal

COUNTRY / CITY: Philadelphia / PA

RUNNING TIME: 33:20

RATING: 7 / 10


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ABOMINISM liefern der Welt des Death Metals gerade so etwas wie eine notwendige Erfrischung. Besonders eindrücklich zeigt sich das gleich bei "Burn Them Slowly" bei dem der ansonsten recht aggressive Song förmlich auflockert und für einen amtlichen Höhepunkt sorgt. Da kann man nicht anders als die Mano cornuta hochschnellen lassen und zu dem nächsten kühlen Blonden greifen. Doch ABOMINISM gehen weiter und würzen das mit der Explosivität ihres Songwritings. Es gibt zackig auf die zwölf mit geilen Sägeriffs und einem generell recht flotten Tempo, das jedoch immer wieder für ein paar atmosphärische Momente oder im Interesse der oben erwähnten, melodischen Soli aufgebrochen wird. Das bremst die Songs glücklicherweise aber nicht aus, sondern – im Gegenteil sogar – verleiht ihnen zusätzliches Gewicht. So erzeugt die Band eine wahnsinnige Heaviness, die man angesichts des flotten, wuseligen Tempos schnell unterschätzt. "To Live, Dream and Yet Die as Nothing" ist in dieser Hinsicht ein hervorragendes Beispiel. Der Song lebt praktisch von seiner Schwere und verleiht so den giftigen Melodien in der Hook eine umso einschlägigere Wirkung. Und das geht entsprechend richtig hart ins Genick. Hier sei "Seed of Intangible Dwelling" angeführt, in dem die Handlung dramatisches Moment gewinnt. Und sie haben mit "Abominism" einen Arschtritt vor dem Herrn abgeliefert. 



TRACKLIST:

Burn Them Slowly 

Predation in Times of Apocalypse

To Live, Dream and Yet Die as Nothing 

Abominism 

Seed of Intangible Dwelling

Famine of Hope 

 

LINE-UP:

Stephen Baker (Song writer, Lyrics, Guitars, Bass)

John William Dunn IV (Vocals)

Ian Wright (Audio recording and engineering)


11.08.2019 Thomas Müller c) KOBZR 2015-2019 

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